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RAFI LED Platine

Die LED-Platine und ihre Varianten

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Eine LED-Platine besteht aus einem Trägermaterial, das mit elektronischen Elementen und LEDs ausgestattet ist. Dazu kommt eine verzinnte Kupferfläche für den Lötanschluss. Die Formen der Platinen können völlig unterschiedlich sein. Sie können ein Cluster, eine Leiste, ein Band oder eine quadratische Matrix darstellen.

Auf ihnen sind Leuchtdioden befestigt. Hierbei kann zwischen verschiedenen Arten von Platinen unterschieden werden. Es gibt flexible Platinen, starre Platinen und Alukern-Platinen, die jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich bringen und deswegen an verschiedenen Orten zum Einsatz kommen.

Ein mit Glasfaser verstärkter Träger aus Epoxid ist bei starren Platinen vorhanden. Diese Platinen zeichnen sich durch ihre Starrheit aus und lassen sich daher nicht verbiegen. Ihr Vorteil ist, dass sie deshalb gut verarbeitet werden können, da sie bei der Verarbeitung gut in den gewünschten Lagen liegen bleiben. Ihr Nachteil jedoch ist, dass die Länge jeweils begrenzt ist.

Im Gegensatz zu starren Platinen bestehen flexible Platinen häufig aus einem eher dünnen Epoxidmaterial. Ihr Vorteil ist, dass sie zusammen zu einer sehr großen Einheit verlötet werden können. Die Alukern-Platinen sind, wie der Name bereits andeutet, auf einem stabilen Aluminium-Träger angebracht. Sie sind sehr wärmeleistungsfähig und kommen häufig bei High-Power LEDs zum Einsatz.

Die Spannung: Led-Platine 12 V, 24 V und 230 V

LED-Platinen werden jedoch nicht nur in ihrer Form und Art unterschieden, sondern sie unterscheiden sich auch in der Spannung. Es gibt Niedervolt-Varianten wie eine LED-Platine 12 V oder 24 V, aber ebenso Hochspannungsplatinen mit 230 V. Welche Spannung benötigt wird, hängt natürlich von den Anforderungen und der Verwendung ab. Die Platinen mit wenig Volt laufen mit halbem Strom und sind deshalb bestens für die Verwendung in eher feuchten Räumlichkeiten, wie zum Beispiel Bäder oder Küchen, geeignet. Durch die Kleinspannung sind sie in diesen Räumen ungefährlicher und es können längere Strecken realisiert werden.

SMD-LEDs: Das Surface-Mounted Device

SMD-LEDs sind Leuchtdioden in der Bauart des Surface-Mounted Device. Das bedeutet, dass sie direkt auf die Leiterplatten gelötet werden und dadurch kleiner und flacher im Design sind. Das spart Herstellungs- und Platzkosten. Ihr Nachteil ist jedoch, dass sie durch diesen verkleinerten Aufbau und den geringeren Querschnitt bei einer üblichen Stromstärke zu schnell erhitzen.

Außerdem haben die Mini-LEDs weniger Kühlfläche als die normalen LEDs, wodurch es vermehrt zu Hitzeschäden und Funktionsausfällen kommen kann. Das bedeutet, dass SMD-LEDs genügend Luftzirkulation von außen benötigen und in eher kühlen Räumen angebracht werden sollten. Dann steht ihrer Lebensdauer und ihrer Leistung nichts im Wege. Die Verwendung von SMD-LEDs ist sowohl im alltäglichen Gebrauch als auch in der Industrie von Vorteil und gleichermaßen geeignet.

Im Gegensatz zu verdrahteten Bauelementen haben elektronische Komponenten, die mit SMD hergestellt wurden, keine Drahtanschlüsse - das ist das Besondere an der SMD-Herstellung. Bei SMD-LEDs gibt es eine große Auswahl an Farben. Werbeschilder - beleuchtet mit warmweißem Licht bis hin zu knalligem Bunt - können das Einkaufserlebnis spannend und erlebnisreich machen.

Aber auch bei der Montage im privaten Raum können farbige Lichteffekte für Abwechslung in der Dekoration beitragen, während sie im industriellen Bereich als Kontrolllämpchen verwendet werden.

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