Das von Semih Ölmez entwickelte KI-Modell unterstützt die strukturierte Übertragung und Optimierung von Prozessparametern innerhalb des New Product Introduction, kurz NPI-Prozesses. Dabei fungiert die Lösung als digitale Unterstützung für Prozesstechnologen und Industrial Engineers, indem Referenzdaten analysiert, Plausibilitätsprüfungen durchgeführt und robuste Startparameter für neue Projekte abgeleitet werden.
„Mit dem Modell wollten wir den NPI-Prozess effizienter und gleichzeitig robuster gestalten. Besonders wichtig war dabei, Erfahrungswissen systematisch nutzbar zu machen und stärker datenbasiert zu unterstützen“, erklärt Semih Ölmez. „Gleichzeitig möchte ich mit dem Projekt auch eine klare Botschaft verbinden: Der gezielte Einsatz von KI ist ein wichtiger Baustein, um Effizienzen im Produktionsstandort Deutschland nachhaltig zu steigern und dessen Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken. Ich freue mich sehr über die Auszeichnung und die damit verbundene Anerkennung.“
Förderung von Jugendlichen im Bereich Digitale Bildung
Mit der Auszeichnung ist eine Spende in Höhe von 2.000 Euro verbunden, die der oder die jeweiligen Innovationsträger einem selbstgewählten wohltätigen Zweck zukommen lassen dürfen. In diesem Jahr geht die Spende passenderweise an die Mossakowski Stiftung, die sich für die Förderung von Jugendlichen im Bereich Digitalisierung und digitale Bildung einsetzt. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere die Unterstützung junger Menschen bei der Umsetzung eigener digitaler Projekte – unabhängig davon, ob es sich um Audio-, Video-, Design-, Softwareentwicklungs- oder KI-Projekte handelt.